Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

es ist kaum zu glauben, aber in 14 Tagen ist das Jahr 2012 Vergangenheit. Die Krise des Euro lässt uns nicht los. Wir blicken mit Sorge nach Griechenland, Spanien, Portugal und auch Italien.  Die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Syrien und das Massaker an einer Grundschule in New York lassen uns an den Grundsätzen einer zivilisierten Gesellschaft zweifeln. Wir alle sind dazu aufgerufen stets wachsam zu sein, auf unsere Mitmenschen zu achten und uns für ein friedliches Miteinander einzusetzen.

 

Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

die frühen Schulferien und der teilweise doch sehr verregnete Sommer haben die für viele schönsten Tage des Jahres doch sehr kurzweilig erscheinen lassen. Bei der Fußballeuropameisterschaft gab es leider kein Sommermärchen. Wieder einmal waren die Italiener Endstation für uns. Wir hoffen, dass es 2014 am Zuckerhut endlich wieder einen Titel für die deutsche Mannschaft gibt.

 

 

Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

das Jahr 2012 ist bereits wieder zu mehr als 25% Vergangenheit. Die Natur erwacht so langsam, die ersten Feld- und Gartenarbeiten sind erledigt und in der Vogelwelt wird hörbar um den jeweiligen Partner geworben. Leider hat auch in diesem Jahr kein Storch eines unserer im letzten Jahr aufgestellten Nester zu seinem neuen Zuhause gemacht. Auch Kellinghusen, wo sonst immer ein Storchenpaar nistet, ist in diesem Jahr „storchenlos“. Spötter behaupten es liegt am fehlenden Breitbandanschluss. Wie Sie der Presse entnehmen konnten, erfolgt bei fruchtbaren Vorgesprächen eine erneute Ausschreibung. Es wird aber nicht mehr ein Anbieter für den gesamten Kreis Steinburg gesucht, sondern jeweils nur noch für ein Amt. Dem Amt Kellinghusen werden dabei gute Chancen eingeräumt, dass sich ein Anbieter findet. Diese Entscheidungsfindung werden wir noch abwarten, bevor Brokstedt eigene Wege geht. Unsere Versorgungslage ist relativ gut, so dass die Solidarität mit den Nachbargemeinden im Amt Kellinghusen durchaus angebracht ist. Schauen wir in das Amt Bad Bramstedt mit unseren Nachbargemeinden Borstel, Armstedt, Hasenkrug und Hardebek, so bekommen die gerade ihren Glasfaseranschluss. Wir sind zuversichtlich bald nachziehen zu können.

 

 

Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Erdbeben und Reaktorkatastrophe, Energiewende und das Ringen um den Euro – die wohl brisantesten Themen in diesem Jahr. Wir stellen immer mehr fest, dass die globalen Märkte und nicht zuletzt das Internet, die Welt haben weiter zusammen rücken lassen. Krisen auf dem anderen Ende der Welt wirken sich unmittelbar auf Europa, auf Deutschland aus. Gerade Deutschland als sehr exportorientierte Nation reagiert empfindlich auf Schwankungen am Weltmarkt. Bisher hat unsere Wirtschaft die Krisen sehr gut gemeistert. Alles schaut auf Deutschland und als reiches Land erwarten natürlich alle, dass wir ihnen helfen. Ich meine uns geht es so gut, dass wir auch abgeben können, allerdings darf man durchaus verlangen, dass die Hilfebedürftigen, ich denke dabei an Griechenland, aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und zu Veränderungen bereit sind. Ich hoffe nur, dass die Akteure, die Menschen in dieser unruhigen Zeit nicht auf der Strecke bleiben. Die Weihnachtszeit ist dazu angetan, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. Verbringen Sie möglichst geruhsame Tage mit ihren Lieben. In der Gemeinde läuft soweit alles in geordneten Bahnen. Die finanzielle Situation ist nach wie vor gut. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert sind wir 2016/2017 schuldenfrei.

 

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