Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

das Jahr 2012 ist bereits wieder zu mehr als 25% Vergangenheit. Die Natur erwacht so langsam, die ersten Feld- und Gartenarbeiten sind erledigt und in der Vogelwelt wird hörbar um den jeweiligen Partner geworben. Leider hat auch in diesem Jahr kein Storch eines unserer im letzten Jahr aufgestellten Nester zu seinem neuen Zuhause gemacht. Auch Kellinghusen, wo sonst immer ein Storchenpaar nistet, ist in diesem Jahr „storchenlos“. Spötter behaupten es liegt am fehlenden Breitbandanschluss. Wie Sie der Presse entnehmen konnten, erfolgt bei fruchtbaren Vorgesprächen eine erneute Ausschreibung. Es wird aber nicht mehr ein Anbieter für den gesamten Kreis Steinburg gesucht, sondern jeweils nur noch für ein Amt. Dem Amt Kellinghusen werden dabei gute Chancen eingeräumt, dass sich ein Anbieter findet. Diese Entscheidungsfindung werden wir noch abwarten, bevor Brokstedt eigene Wege geht. Unsere Versorgungslage ist relativ gut, so dass die Solidarität mit den Nachbargemeinden im Amt Kellinghusen durchaus angebracht ist. Schauen wir in das Amt Bad Bramstedt mit unseren Nachbargemeinden Borstel, Armstedt, Hasenkrug und Hardebek, so bekommen die gerade ihren Glasfaseranschluss. Wir sind zuversichtlich bald nachziehen zu können.

 

 

Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Erdbeben und Reaktorkatastrophe, Energiewende und das Ringen um den Euro – die wohl brisantesten Themen in diesem Jahr. Wir stellen immer mehr fest, dass die globalen Märkte und nicht zuletzt das Internet, die Welt haben weiter zusammen rücken lassen. Krisen auf dem anderen Ende der Welt wirken sich unmittelbar auf Europa, auf Deutschland aus. Gerade Deutschland als sehr exportorientierte Nation reagiert empfindlich auf Schwankungen am Weltmarkt. Bisher hat unsere Wirtschaft die Krisen sehr gut gemeistert. Alles schaut auf Deutschland und als reiches Land erwarten natürlich alle, dass wir ihnen helfen. Ich meine uns geht es so gut, dass wir auch abgeben können, allerdings darf man durchaus verlangen, dass die Hilfebedürftigen, ich denke dabei an Griechenland, aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und zu Veränderungen bereit sind. Ich hoffe nur, dass die Akteure, die Menschen in dieser unruhigen Zeit nicht auf der Strecke bleiben. Die Weihnachtszeit ist dazu angetan, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. Verbringen Sie möglichst geruhsame Tage mit ihren Lieben. In der Gemeinde läuft soweit alles in geordneten Bahnen. Die finanzielle Situation ist nach wie vor gut. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert sind wir 2016/2017 schuldenfrei.

 

 

Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

seit der letzten Bürgerinformation ist noch nicht so viel Zeit vergangen. Die Herbstferien bescherten und zum Teil den hoch gelobten „Goldenen Oktober“. Die Garten- und auch die Feldarbeiten kamen auf den vernässten Böden nur sehr zögerlich voran. In meiner nun schon über zwanzigjährigen Tätigkeit als Landwirt habe ich noch nie am 30. September den letzten Roggen gedroschen. Eine frühere Befahrbarkeit war nicht gegeben. Das soll den Umweltausschuss aber nicht daran hindern, wieder einige Krokusse und Narzissen unter anderem in der Schulstrasse zu pflanzen.

 

 

Liebe Brokstedterinnen, liebe Brokstedter,

ich habe es befürchtet. Wir hatten unseren Sommer wieder einmal im April und Mai. Es war schon eine Belastung für die Kinder, Eltern, Landwirtschaft und andere Berufszweige. Die Natur hat gezeigt wer Herr im Haus ist. Gemessen an dem, was anderswo in der Welt oder bei unseren unmittelbaren Nachbarn passiert ist, können wir in Schleswig-Holstein noch ganz zufrieden sein. Im Augenblick bereitet sich alles auf den nächsten Winter vor.

In der Dorfstrasse wurden die letzten Winterschäden beseitigt. Der Abschnitt Dörnbek – Siek erhielt einen neuen Belag. Die Gemeinde zahlt bekanntlich Beiträge in den Wegeunterhaltungsverband aus dem heraus derartige Maßnahmen finanziert werden. Die Ausführung litt unter dem regnerischen Wetter und hat länger gedauert als geplant. Ich meine das Resultat kann sich sehen lassen und wir verzeihen der ausführenden Firma für die Behinderungen.

 

Dorffest und zukunftsfähiges Landleben im Holsteiner Auenland

Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches Erlebnis-Dorffest. Das Echo bei den Besuchern aus Nah und Fern war durchweg positiv. Ich finde wir haben sehr eindrucksvoll bewiesen, dass Brokstedt lebt. Deshalb gilt unser Dank allen die dazu beigetragen haben. Diane Danielsen und ihr Organisationsteam, die Vereine und sonstigen Aussteller und die vielen Besucher, die es erst zu einem richtigen Fest haben werden lassen. Wer sich Bilder vom Dorffest ansehen möchte oder noch Bilder hat, die er gern anderen zur Verfügung stellen will, kann dies auf der Brokstedtseite tun. Ein Kamerateam hat vom Dorffest einen Film gedreht, den wir gern in einer Einwohnerversammlung vorführen möchten. Unsere Absicht ist es, diesen umfassenden Eindruck von Brokstedt mit seinen Menschen, Gewerbetreibenden und Vereinen für die Nachwelt zu erhalten. Dieser Film soll einen Prozess auslösen, der in unserer „Aktivregion Holsteiner Auenland“ unter dem Motto „zukunftsfähiges Landleben“ ausgelobt wurde. Ziel ist es, dass wir uns in zwei bis drei Treffen möglichst zahlreich mit der Zukunft unseres Ortes auseinandersetzen. Wie wird unsere Gemeinde 2020 aussehen? Wo sehen wir zentrale Entwicklungschancen? Wie erhalten und steigern wir die Attraktivität? Ich halte es für sehr wichtig, dass möglichst viele Bürger sich mit der Zukunft Brokstedts auseinandersetzen, denn nur so wird es uns gelingen trotz aller gesellschaftlichen Veränderungen unseren Ort liebens- und lebenswert zu erhalten. Dazu gehört auch die Bewahrung von Traditionen, wie ein Dorffest, die die Menschen näher zusammen bringen.

Wichtiges in Kürze

Der Bahnübergang Richtung Borstel soll im Frühjahr 2012 neu gemacht werden. Die Gemeindevertretung berät am 22.09.11 über die Teilfortschreibung des Regionalplanes für den Planungsraum IV zur Ausweisung von Eignungsgebieten für die Windenergienutzung. Vor dem Hintergrund nicht ausreichender finanzieller Mittel der Gemeinden als Straßenbaulastträger zum Erhalt und zur Instandsetzung vieler Feld- und Waldwege sowie zunehmender Beschwerden aus der Bevölkerung wollen der Lohnunternehmer- und der Bauernverband gemeinsam die Aktion „30 km/h auf unseren Feldwegen“ initiieren. Im Rahmen dieser vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein unterstützten Aktion sollen einerseits an den Feldwegen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt werden und andererseits entsprechende Aufkleber an den Fahrzeugen angebracht werden. Bei entsprechender Witterung wird die Klärschlammvererdung in diesem Herbst fertig gestellt. Bitte unterstützen Sie den Aufruf von unseremEnergieteam und beantworten den Fragebogen.

Den Fragebogen finden Sie >> hier <<

Das Energiekonzept finden Sie >> hier <<

 

Ihr Bürgermeister

Clemens Preine

Zusätzliche Informationen